Willkommen beim Ebersberger Krippenweg

Krippenausstellung vom 3. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 in 58 Geschäften und öffentlichen Einrichtungen in Ebersberg.

Franz Kisters holt Bethlehem nach Ebersberg

»Nach Weihnachten ist vor Weihnachten«

Für Franz Kisters, den Ebersberger Krippenpapst, ist das ganze Jahr Weihnachten. Und das muss auch so sein. Denn die Organisation des Ebersberger Krippenweges, den er zusammen mit dem Bund der Selbstständigen um Martin Freundl organisiert, nimmt viel Zeit und Arbeit in Anspruch. Nach dem Berufsleben als Küchenchef der Kreisklinik in den Unruhestand gefallen, baut Kisters seither Weihnachtskrippen; weit über zweihundert dürften es inzwischen sein. Und weit über 2.000 Besucher haben sich letztes Jahr an den Krippen erfreut, die in über 50 Schaufenstern von Ebersberger Geschäften ausgestellt waren. 

Dieses Jahr übertrifft sich Franz Kisters wieder selbst. Fast 100 Krippen werden es sein, die die Ebersberger zu sehen bekommen: Große und kleine, alte und neue, improvisierte und auch wertvolle Krippen. Die Osterrieder Krippe in der Stadtpfarrkirche St. Sebastian zum Beispiel ist eines der seltenen Originale des „Krippenwastl“ Sebastian Osterrieder, der von 1864 bis 1932 lebte und der die traditionelle Weihnachtskrippe wiederentdeckt und zur erneuten Blüte gebracht hat. Traditionell wird dort die erste Krippenszene „Verkündigung der Maria“ aufgebaut. Ein weiteres Highlight ist auf gut zwölf Quadratmetern die von Franz Kisters selbst gebaute Weihnachtskrippe, die Stadtkrippe, zu sehen dank der Unterstützung der Familie Otter im ehemaligen Schleckermarkt am Ebersberger Schlossplatz. Von der Geburt Jesu bis zur Aufwartung der Heiligen drei Könige werden hier unzählige Szenen und Situationen gezeigt.

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Schlussveranstaltung zum Ebersberger Krippenweg

Am Sonntag, 8. Januar 2017, findet um 13:00 eine geführte Besichtigung in der Krippenausstellung im ehemaligen Schlecker Markt mit Franz Kisters, Thomas Warg und Stefan Kühnlein statt!

Anschließend endet der Ebersberger Krippenweg mit der Verlosung der von Franz Kisters selbst gebauten Krippe im Wert von 400 Euro und weitern attraktiven Preisen!

Zum weiteren Rahmenprogramm gehören besinnliche Worte von Diakon Herbert Schütze und Grußworte von Bürgermeister Walter Brilmayer, vom CSU-Landtagsabgeordneten Thomas Huber und Martin Freundl vom Bund der Selbständigen.

Ein Erlebnisbericht aus dem Alltag des Krippenweges durch den Organisator der Stadtführungen, Thomas Warg, sowie die Verlosung unter den Teilnehmern der Schnitzeljagd und musikalische Darbietungen bereichern das Treffen.

Der Ausklang der feierlichen Runde mit Rückblick erfolgt gegen 17 Uhr.

Ort der Veranstaltung: alter Schlecker Markt am Schlossplatz in Ebersberg

Franz Kisters zu Gast bei "Wir in Bayern"

Am 12. Dezember 2016 war Franz Kisters zu Gast in der Sendung "Wir in Bayern" und hat von seiner Leidenschaft für das Bauen, Sammeln und Restaurieren von Weihnachtskrippen erzählt. Etwa 200 Krippen dürften es mittlerweile sein, die der passionierte Krippenbauer bislang erstellt hat. "Wenn ich im Keller stehe und Krippen baue, vergesse ich Zeit und Raum" sagt Kisters über sein Hobby. Sein größtes Werk mit fast fünf Meter Länge und 2 Meter Breite hat er der Stadt Ebersberg als Stadtkrippe vermacht. So ist auch die Idee entstanden, im Rahmen des Ebersberger Krippenwegs eine Krippenausstellung in Ebersberg auf die Beine zu stellen. Schmunzelnd merkt Franz Kisters an, dass es sein größter Wunsch sei, das Ebersberg zu Krippenstadt ernannt wird und dies auf dem Ortsschild für jedermann sichtbar sei.

Die ganze Sendung steht in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens zum Abruf bereit. Einen kompakten Mitschnitt finden Sie bei YouTube oder direkt hier:

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